Faszination Eishockey

 

 

Dieser „etwas ruhigere” Geschäftsverlauf ermöglichte es dem Unternehmensgründer, sich mehr seinem Hobby zu widmen, dem Eishockey.

 

Ihm galt seine ganze Liebe. Hier engagierte er sich auch als Funktionär. Der MEV hat ihm viel zu verdanken. Emmeran Ludwig war es schließlich auch, der den Münchner Eislaufverein zum FC Bayern führte und dort die Eishockey-Abteilung leitete.

 

Im Deutschen Eishockeybund (DEB) war der erfolgreiche Unternehmer als Schatzmeister für die Finanzen verantwortlich.

 

 

Das schnelle, kampfbetonte Spiel, dessen Erfolg vom Teamgeist abhängt, faszinierte Emmeran Ludwig. Das ist es auch, was sein Unternehmen auszeichnete.

 

Ein typisches Familienunternehmen, in dem nicht nur der Unternehmer selbst Verantwortung trug, sondern auch die Frau. Und später der Sohn mit seiner Frau. Aber auch die Mitarbeiter „Ohne die geht nix”, hatte Emmeran Ludwig früh erkannt. Für sie war er immer so etwas wie ein „Mannschaftsführer”.

 

Die Olympia-Linie

 

 

„Sportlich“ war auch eine berufliche Aktivität Ludwigs bestimmt.'

 

Im Februar 1968 eröffnete er die sogenannte „Olympia- Linie”, die den Münchner Hauptbahnhof mit dem Olympiaturm verband. Sie wurde in der Hoffnung auf Fahrgäste zu den Olympischen Spielen 1972 ins Leben gerufen, erfüllte die Erwartungen allerdings nicht und musste 1975 vom Sohn Hans-Peter eingestellt werden — die U-Bahn war stärker.